Eine Woche ohne Held – die Challenge I

Schon die letzte Woche war es ruhig hier auf dem Blog. Im Job war die Hölle an und auch sonst blieb nicht viel Zeit, die Fingernägel zu feilen. Aber nächste Woche wird Hardcore. Der Held ist beruflich unterwegs. Eine ganze Woche. Das bedeutet eine Woche allein mit drei Kindern, einem Job, einem Hund und allem, was da kommt. Ich ziehe 7 Hüte vor allen Alleinerziehenden unter dieser Sonne. Mir treibt es schon jetzt die Schweißperlen auf die Stirn. Kein Held, der Abends heimkommt und gutgelaunt die Zickenstimmung auflockert. Keiner, der in gefühlten 3 Sekunden ein Festmahl aus den Resten im Kühlschrank zaubert. Keiner, der morgens das Zwillingschaosteam in die Schule kutschiert. Keiner, der entweder die Hundeabendrunde oder die Geschichtenvorleserunde übernimmt. Und keiner, der einem im prallen Leben das Gefühl gibt, „Alles wird gut.“

Aber ich habe mir gedacht: geteiltes Leid ist doppelte Freude. Ich teile einfach die Woche mit Euch. Ich schreibe kleine Tagesberichte. Für Fotos garantiere ich erstmal nicht. Da wird eher keine Zeit für sein. Oder nur manchmal. Also herzlich Willkommen in einer Woche Messihof.

ohne-held_Layout-2

Der Start ist noch recht beschaulich. Hemden & Co. für den Helden klargemacht. Der ist derweil mit den Kurzen zum Einkaufen gefahren, um das Überleben zu sichern. Dinge, die auch ich als Fehlbesetzung in der Küche hinbekomme. Würstchen, Nudeln, Kartoffeln & Co. Das große Tochterkind meinte zwar „Können wir nicht Döner essen, du kannst doch eh nicht kochen“ Aber jeden Tag Döner ist ja auch nix. Dann noch ein paar frische Blumen auf den Tisch für die gute Laune und fertig, die Challenge kann beginnen. Morgen mehr.

Write a comment