Eine Woche ohne Held – die Challenge II

Montag abend und noch ist keiner verhungert im Heldenhaus. Schon am Sonntagabend musste ich ja den Helden in der Küche vertreten. Die Kinder, die sich schon Sorgen machten, dass es eventuell nur Matschepampe gibt, haben mir kleine Zettel geschrieben mit Gerichten, die sie essen wollen. Zettel Nummer 1 „Würstchen und Kartoffelbrei“. Das kriege selbst ich hin.

kartoffelbrei

Hat geklappt. Ein Foto von den Resten habe ich heute mittag noch schnell geknipst. So ein Teller-Ikebana habe ich den Kindern nicht angerichtet. Erstens reicht diese kleine Menge für die hungrigen Mäuler gar nicht und zweitens wäre es so nicht schnell genug gegangen. Beim Essen verstehen sie nämlich keinen Spaß. Kein Gramm Speck auf den Rippen, aber immer Dauerhunger. (Leider stammen diese Gene nicht von mir). Wenn der Held mit Ihnen bei der Einkaufsrunde an diversen Probierständen vorbeigeht, scheiden sich die Menschen, die hinter der Probiertheke stehen in 2 Lager. Lager Nummer 1 hat Spaß, dass es den Kindern schmeckt und packt ordentlich nach, während die Kinder ihn schwindelig quatschen. Lager Nummer 2 wird bei der dritten Portion nervös und schaut vorwurfsvoll, dass man jetzt aber mindestens die Familienpackung der angebotenen Waren kaufen muss, damit sich der Probierverzehr rechnet. Wir haben viele Familienpackungen diverser Produkte.

kartoffelbrei2

Sonst bin ich einfach froh, dass dieser Tag vorüber ist. Im Büro hatte ich schon nach den ersten 3 Minuten ordentliche Adrenalinstöße, habe mich hektisch durch den Tag gekämpft, bin am Abend zwischen Kindern, Küche und Rechner hin- und hergehüpft. Habe das Schlachtfeld in der Küche (ich zeig euch morgen, was es Tolles gab) grob in Ordnung gebracht und war mit dem Hund draußen. Die Kurzen schlafen, Ruhe und Frieden über dem Messihof. Kennt ihr noch die Waltons? „Gute Nacht, John-Boy“, „Gute Nacht Jim-Bob“, „Gute Nacht, Elisabeth“.

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