Eine Woche ohne Held – der Challenge letzter Teil

Meine täglichen Berichte habe ich nicht eingehalten, das tosende Leben hat wieder gesiegt. Die Busse haben gestreikt, was mir an 2 Tagen jeweils 2 Stunden gestohlen hat, die ich im dichtesten Stadtverkehr verbracht habe um Schulkinder zu kutschieren. Der Versuch, die verlorenen Arbeitsstunden abends wieder reinzuholen, ist gescheitert, weil ich dann schon immer so wuschig im Kopf war, dass nichts mehr ging. Heute, am letzten Tag ohne Held, war ich dann so unter Zeitdruck, dass ich zum gefühlten 13ten Mal in meinem Leben wieder einen Schlüssel verdröselt habe. Dieses Mal den Schlüssel zum Eingangstor. Also schön mit den KIndern eine Stunde vor der Tür gestanden und dem Schlüsseldienst 70 Euronen in die Hand gedrückt. Wenn ich den Stundenlohn von diesen Schlüsseldiensten so überdenke, werde ich im nächsten Leben glaube ich Schlüsseldienstchef. Für noch ein bisschen Nervenkitzel mehr hat ein Job gesorgt, der gestern in der letzten Stufe, also im Druck der Werbemittel, voll in die Hose gegangen ist. Hektisch habe ich für Ersatz und eine neue Druckerei sorgen müssen. Gestern hatte ich nach 2 Stunden endlich jemanden gefunden, der mir die rechtzeitige Lieferung zugesagt hat. Heute komme ich nach einem Termin zurück in Büro, höre den AB ab und höre „Hier geht leider nichts mehr, technisches Chaos, ihr Auftrag geht heute leider nicht mehr raus“. Ich so „Ahhhhhh….“ Ruf die Jungs an, schon leicht unter Schnappatmung. Höre dann aber zum Glück nur „nee, läuft wieder, wir schneiden grad, geht gleich raus.“ Meine Nerven. Morgen kommt der Held wieder. Ich stell schon mal den Champus kalt. Und alle so „YEAH!!!!!“

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