Sterneküche von Nils Henkel auf Burg Schwarzenstein.

Enthält Werbung. Noch niemals in meinem Leben habe ich so fantastisch gegessen wie bei Nils Henkel auf Burg Schwarzenstein. So elegant und raffiniert und dabei ohne jedes überflüssige Chichi. Jeder Teller angerichtet wie ein Gemälde. Der Service unkompliziert, umsichtig und dabei kein bisschen steif. Und das alles in einem wunderschönen Ambiente, inmitten der Weinberge mit Blick auf Rhein, Rheingau und Rheinhessen.

Ganze zwei Tage durfte ich diesen wunderbaren Ort besuchen, ein fantastisches Menu am Abend genießen und am nächsten Tag gemeinsam mit ein paar Bloggerkollegen und Journalisten mit dem Sternekoch persönlich in der Küche stehen. Da stehe ich ja sonst nicht so gerne. Das ist die Bühne des Helden. Aber auf Burg Schwarzenstein war ich äußerst gerne dort und habe den bereitwilligen Antworten von Nils Henkel auf alle unsere Fragen gelauscht, während er präzise einen riesigen Glattbutt in feine Filets zerlegt hat.

Eigentlich war der Plan „Gemeinsames Kochen“. Ich hätte mich sowieso nicht getraut. Ganz eventuell hätte ich was abspülen können. Aber dann hätte ich nicht so fasziniert zuhören können, mit welcher Sorgfalt die Produkte eingekauft werden und welche hohen Standards sie erfüllen müssen. Jeden Fisch müsste Nils Henkel persönlich auch roh essen wollen. Egal, wie er später zubereitet wird. Den Produkten wird mit hohem  Respekt begegnet, möglichst alles wird ohne Reste verwertet und Fisch und Fleisch werden eher zu Begleitern vom Hauptakteur Gemüse präsentiert. Seltene und oft vergessene Gemüsesorten werden durch innovative und aromastarke Zubereitung mit Kräutern und Gewürzen zu außerordentlichen Geschmackserlebnissen.

Die Küche ist leicht und die feinen Saucen gibt der Sternkoch auch mal persönlich am Tisch über die angerichteten Speisen, die ausnahmslos auf wunderschönem Geschirr präsentiert werden. Nils Henkel hat dabei eine sympathisch souveräne Art und beantwortet auch am Tisch die Fragen seiner Gäste.

Mehr Verständnis habe ich seit meinem Besuch in der Sterneküche für die Wünsche des Helden, was sein Küchenequipment angeht. Dass ein Topf eine kleine Investition sein muss, habe ich bisher nie verstanden. Ein Topf war für mich ein Behältnis, in dem man die Speisen auf die Flamme stellt. Und das Gericht kocht. Fertig. Andererseits verstehe ich natürlich sofort, dass man ein Foto viel besser mit einem sehr hochwertigen Objektiv machen kann. Weil es ein schöneres Bokeh zaubert, schärfer fokussiert und lichtstärker ist. Ganz klar, dass da anderes Material und andere Sorgfalt bei der Fertigung  eingesetzt werden als bei Billigscherben. Und ich ohne zu zögern sehr gerne die Kreditkarte zücke und mich riesig daran freue, mit dem Produkt zu arbeiten.

Ähnlich ist es auch bei hochwertigen Töpfen, die durch vielschichtige Metallverbindungen schnellste Wärmeleitung und gleichmäßige Wärmeverteilung bei extremer Haltbarkeit bieten. Viele Sterneköche setzen dabei auf Töpfe und Pfannen von All-Clad. Und wählen bei den Pfannen eher die unbeschichtete Variante. Nils Henkel weiht zum Braten des Fisches gleich eine neue Pfanne ein. Mit Profitipp: Fleisch oder Fisch sollte man nicht mit einer Gabel wenden, denn wenn Fleischsaft oder Wasser austritt, bleibt es sofort kleben. d3 Armor nennt sich eine neue Serie des Ultrapremiumherstellers All-Clad. Diese besitzt Noppen auf der Bratfläche, die das Anhängen von Bratgut noch effektiver verhindert. Und auch Speisen wie Pfannkuchen mühelos aus der Pfanne gleiten lassen.

Wie ließen uns nach dem Besuch in der Küche wieder wohlig in die bequemen Stühle am schön gedeckten Tisch gleiten und genossen noch einmal ein fantastisches Menu. Dieses mal bei Tageslicht im herrlichen Sonnenschein. Was die Speisen optisch noch einmal besonders präsentierte und in wunderschönes Licht tauchte. Und sich so schön fotografieren ließ. Mit dem richtigen Objektiv natürlich. Ganz wie die perfekten Zutaten, das richtige Werkzeug und natürlich das unfassbare Können des Sternekochs die Speisen zu einem unvergesslichen Erlebnis werden ließen.

Der Nachteil an solch besonderen Events: man vergleicht ab jetzt mit höchstem Niveau. Das Essen im Restaurant ist eh schon schwierig, wenn zu Hause gut gekocht wird. Oft ist man enttäuscht, manchmal auch verärgert, wenn man lieblos zusammengekochte Speisen serviert bekommt. Die nächsten Restaurantbesuche sparen wir uns jetzt einfach und investieren in gute Töpfe, damit der Held uns noch professioneller bekochen kann. Auch wenn natürlich das Sterneniveau unerreichbar ist.

Unser Menu am Abend habe ich euch in einem kleinen Film zusammengestellt. Schaut doch mal rein, dann wisst ihr, was ich meine.

 

Write a comment