Blogst is en Jeföhl. Part two.

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Ich bin wirklich froh darüber, dass ich das Blogst-Wochenende in zwei Blogbeiträge geteilt habe. War zunächst eine ganz spontane Entscheidung, weil ich meine ganzen Eindrücke gar nicht so schnell sortieren konnte aber unbedingt schon davon erzählen wollte. Und jetzt zeigt sich, was für eine wunderbare Gelegenheit das bietet. Habe ich doch in Part One noch geschrieben, wie herrlich sympathisch und beeindruckend der Vortrag von Caro zum Thema Newsletter war, outet sie sich kurz danach in einem Bericht auf ihrem Blog, wieviel Angst und Respekt sie davor hatte, vor uns allen zu reden. Und genau das ist es, was dieses ganze Blogst-Jeföhl so ausmacht. Da sitzen Menschen, die einen Nerv der Zeit treffen, untereinander vernetzt sind, sich gegenseitig inspirieren und unterstützen. Auf wilde Ideen kommen und in einer Gruppe Unterstützung bekommen. Dass Anna von Berlin Mitte Mom ein paar Tage nach der Konferenz eine 3-köpfige Flüchtlingsfamilie mit hochschwangerer Frau bei sich zu Hause aufnimmt, hat nicht unbedingt mit der Blogst zu tun. Vielmehr mit ihrem großen Herzen. Aber wieviel spontane Hilfe und seelische Unterstützung sie binnen kurzer Zeit auf den sozialen Kanälen bekam, ist doch einfach ganz wunderbar. Das ist es, was mich so fasziniert. Wir sind heutzutage in der Lage, virtuell am anderen Ende der Welt zu sein. Ok, beamen geht noch nicht, aber eng am Leben anderer Menschen teilhaben schon. Und sich in starken Gruppen zusammen tun gegen all das Unbegreifliche in dieser Welt, gerade in diesen Tagen, geht auch. Um Menschen in Not zu helfen, neue Ideen zu entwickeln und voranzutreiben, Nischen zu entdecken und mit wertvollen Inhalten zu füllen.

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Nicht bis zur Selbstaufgabe, auch das ist ein ganz wichtiger Aspekt, der durch den Vortrag von Ruth Frobeen dargestellt wurde. Es geht nicht darum, Herr Darling zu sein. Bis zur totalen Erschöpfung an allen Fronten zu kämpfen. Nein. Es sind die kleinen Dinge, die hefen. Das, was wir alle im alltäglichen Leben gut unterbringen können. Und weil wir, wenn wir es zusammen tun, eine große Gemeinschaft sind, viel bewegen können.

Das gilt in sozialen Ebenen wie auch in geschäftlichen. Noch nie standen uns so viele Mittel und Wege zur Verfügung, auch eine winzig kleine Geschäftsidee zu etwas ganz Großem werden zu lassen. Und wenn der erste kleine Ideenfunke mit Herzblut und Engagement vorangetrieben wird, dann entzündet sich daraus ein großes Feuer.

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Sehr inspirierend war zum Beispiel der Vortrag der hinreißenden Anki Wijnen aus den Niederlanden. Sie hatte während der Wirtschaftskrise ihre wichtigsten Kunden verloren und dann ihren Blog Zilverblauw gestartet um ihrer Kreativität einen Platz zu geben. Dieser Blog ist heute sehr erfolgreich, hat allein auf Instagram 32.000 Abonnenten. Anki hat gemeinsam mit ihrem Mann eine eigene Produktlinie entwickelt und vor kurzem das Buch „Shoot!“ herausgegeben, mit vielen Inspirationen rund ums Fotografieren. Noch während ihres Vortrags hatte sie jede Menge neuer deutscher Fans, die nun auf die deutsche oder zumindest englische Ausgabe des Buches warten. Ich auch.

Wenn ich also das Blogst-Jeföhl kurz zusammen fassen sollte, würde ich das so tun:

Mach, was dir Spaß macht.
Mach es mit Leidenschaft und Herzblut.
Konzentriere dich auf deine Stärken.
Schließe dich in Gruppen zusammen.
Umgebe dich mit Menschen, die dir gut tun.
Verlasse Menschen und Umgebungen, die dir nicht gut tun.
Sei dir deiner Werte bewusst.

Und lass eine ordentliche Portion Glitzer in dein Leben.
Und #muchoflausch <3
Ok und auch noch Babyhunde, Babykatzen und Esel. Und Kekse.

 

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Besonderer Dank gilt den Sponsoren, die eine solche Veranstaltung möglich machen.

Maisons Du Monde, Solution Space, achtung! the lab, Dawanda, IKEA, Pinterest. Deutsches Tiefkühlinstitut, Gottfried Friedrichs, Wilde Blaubeeren,
Kalifornische Trockenpflaumen, Soda Stream, Farrow and Ball, Siemens Hausgeräte
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Comments (12)

  • Liebe Sabine, so wunderbare Bilder und so so schön zusammen gefasst! Danke! #muchoflausch ins Höfchen, ich wünsche Dir ein tolles Wochenende! Liebste Grüße, Ricarda

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    • Danke an euch zwei Glitzergirls für die Wahnsinnsorganisation. Es war mir eine so große Freude, dabei sein zu können. Liebste Grüße von Sabine

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  • liebe sabine,
    dein blogpost ist wunderbar wahr. genau so ist es.

    und ich freue mich sehr, dass wir uns endlich mal im echten leben getroffen haben! <3

    muchoflausch zurück! nic

    Antworten
    • Liebe Nic, DAS hat mich wirklich auch sehr gefreut! Bis hoffentlich ganz bald mal wieder <3

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  • “ Anki“fand euch auch ganz klasse, wenn ihr scheinbar auch nicht so wohl dabei war vor Fremden ein Vortrag auf Englisch zu halten und das Publikum vielleicht auch ein bisschen zu enthusiastisch war. 😉
    „Ik sprak over ‘storytelling’ op Instagram, in het Engels voor een publiek dat ik niet kende, maar gelukkig ging alles helemaal goed en was iedereen heel (een beetje overdreven zelfs, ik moest ervan blozen) enthousiast. De Duitsers zijn een fijn publiek en de sfeer op de conferentie was positief en uitbundig.“
    Als Außenstehende finde ich es ja toll von allen Seiten positieve Berichte zu lesen.
    Und da wird immer gesagt, dass das Internet eins macht. 😉

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    • Ich oute mich als neuer Anki-Fan. Ich fand die einfach zum verlieben. Und dieses Internet liebe ich auch 🙂

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  • Hey Sabine,
    ich reihe mich auch mal in die Reihe der Anki-Fans ein! 😀 Der Instagram-Vortrag war eines meiner Highlights. Du hast die Blogst wundervoll zusammengefasst – #muchoflausch sag ich dazu!
    Und irgendwie ein cooles Foto, was du da von mir (oder besser… meinem Rücken, haha) geschossen hast. Dürfte ich das vielleicht in meinem eigenen Blogst-Post verwenden? Natürlich mit Verlinkung und alles.

    Liebe Grüße
    Jenni

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    • Sehr gerne liebe Jenni,

      ich sende dir auch gerne die highres Daten davon. Habe hinter deinem Rücken gelauert, bis du das handy in richtiger Position hattest. Weil ich die Ohren daran so cool fand. Und das Tatoo dazu auf deinem Arm 🙂

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  • Vielen Dank für Deine tolle Zusammenfassung – Bloggen verbindet und dass ganz persönlich und immer wieder überraschend.
    Liebe Grüße aus Berlin,
    Nina

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    • Liebe Nina, ja ein ganz verrücktes Ding ist das. Habe deinen Vortrag sehr genossen und werde mich in Kürze mal auf mein Pinterest-Board stürzen.Bis hoffentlich ganz bald mal wieder. Liebe Grüße von Sabine.

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  • Hey,

    deine Zusammenfassung am Ende des Textes trifft es ziemlich gut. Ich fühle mich immer besser damit, mich nicht damit zu zwingen, jede Woche zu bloggen. Sondern dann, wenn es passt – und ich etwas zu sagen habe.

    Beste Grüße, Nic

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    • Hallo Nic, so isset! 🙂
      Liebe Grüße von Sabine

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