Von Dark Horses, knackig frischem Rosé und jeder Menge Meeresfrüchten.

Enthält Werbung. Im Mai durfte ich gemeinsam mit vier anderen Bloggern und Pressevertretern einer fantastischen Einladung von Dark Horse Wein nach London folgen um den neuen Rosé der kalifornischen Weinmarke zu probieren. London hatte sich so auf uns gefreut, dass die Sonne strahlte, alle Straßen beflaggt und die Hauseingänge mit Blumen geschmückt waren. Ganz eventuell lag das auch an der bevorstehenden Hochzeit von Meghan und Prinz Harry aber wir haben uns trotzdem sehr an diesem schönen Bild erfreut und waren alle bester Stimmung.

Wir starteten am Mittag im ältesten Pub des Stadtteils Mayfair, das so passend zur Weinmarke „The Running Horse“ heißt. Als „Dark Horse“ bezeichnet man übrigens  Geheimfavoriten. Also unterschätze Außenseiter, die überraschend an allen vorbeiziehen. Die Winemakerin  hinter der Marke, Beth Liston, ist so eine besondere Person – mit ihrem unübersehbaren Faible für Tattoos und Mode der 40er- bis 60er Jahre alles andere als konventionell.  Sie fällt nicht nur optisch auf, sie behauptet sich auch als Frau in der von Männern dominierten Branche und beweist große Experimentierfreude bei der Entwicklung der Geschmacksprofile ihrer Weine.

Das haben wir beim Mittagessen ausgiebig getestet. Nachdem wir mit Fish & Chips für eine perfekte Grundlage gesorgt hatten, schmeckten uns der Chardonnay und auch der rote Zinfandel sehr gut, die uns mit dem extra British-Charme vorgestellt wurden. Mit der Betonung darauf, wie wichtig doch der persönliche Geschmack bei der Auswahl des passenden Weines ist. Wein muss keine Wissenschaft sein, man darf sich da einfach auf seine ganz individuellen Vorlieben verlassen.

Damit sich nach dem Mittagessen nicht die große Müdigkeit breit machen konnte, ging es nun in zwei Teams zu einer iPad-Ralley durch London. Mit in meinem Team war auch Bärbel vom Blog die Farbenfreundin. Wir beantworteten viele Fragen, suchten die diversen geografischen Punkte und haben uns ziemlich sicher als echte „Dark Horses“ gefühlt als wir am letzten Punkt der Ralley vor dem Gegnerteam ankamen. Die sind uns allerdings in der Punktewertung doch davon galoppiert und haben uns unter dem Teamleader Sascha von Die Jungs kochen und backen einfach abgehängt. Die schickem Medaillen gingen also nicht an uns, was an der wunderbaren Stimmung nichts geändert hat.

Nach einer kleinen Verschnaufpause im Hotel ging es am Abend in das schon seit über 23 Jahren legendäre Fish- und Seafood Restaurant Randall and Aubin in Soho. Ein überaus quirliges, lebendiges Restaurant mit dem liebenswertesten Service, den man sich denken kann. Und riesigen Platten mit köstlichstem Seafood. Perfekte Begleitung für den Rosé, den wir nun ausgiebig kosten konnten. Er schmeckt frisch, knackig und ein klein wenig floral. Ganz wunderbar für laue Sommerabende. Ein paar von uns haben nach all den Köstlichkeiten auch noch ein Dessert geschafft, das einfach himmlisch war. Wir alle waren nach diesem Abend froh, dass unser Hotel in Fußnähe lag und wir somit nach dem ausgiebigen Menu und dem ein oder anderen Glas Wein noch einen Spaziergang durch das nächtliche London machen konnten.

Ein rundum gelungenes Event, perfekt organisiert von Gourmet Connection, denen ich sehr herzlich für die Einladung danke.

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