Einhorn auf Toast

Kinder sind speziell, in dem was sie essen. Was heute Lieblingsgericht ist, ist morgen eklig. Was zu Hause nicht gegessen wird, schmeckt woanders wunderbar. Manchmal hilft ein neues Image oder ein neuer Name, um ein Gericht wieder schmackhaft zu machen. So hörte ich vor einiger Zeit den genialen Namen „Feisch“. Der wurde in einer Familie den Fischgerichten gegeben. Die Kinder mochten nämlich keinen Fisch. Wohl aber Fleisch. Also gab es nur noch Fleisch oder eben Feisch. Was die Kinder mit Begeisterung gegessen haben.

Vollkornbrot geht eigentlich auch nicht. Aber Einhorn mit Feenherzen kann man essen. Was lustig aussieht oder einen tollen Namen hat, ist zumindest schon mal spannend und wird probiert.

einhorn

Der Heldenpapa geht mit guten Beispiel voran und probiert grundsätzlich alles. Was die Kinder mit wohligem Gruseln beobachten. Schnecken, wäähh. Austern, örks. Sie nehmen es ihm also ab, wenn er den täglich wechselnden Wunsch nach neuen Haustieren mit „Ich kaufe nur noch Haustiere, die ich essen kann, wenn ihr euch nicht drum kümmert“ beantwortet.

„Aber Papa, die Anni darfst du nicht essen!“. „Nein, die ist schon zu zäh“

anniessen2

 

Write a comment