Heldenherz-Gerichte. Heute mit Saskia aus Dees Küche.

Tusch, Konfetti und Seifenblasen. Es gibt eine neue Rubrik im Heldenblog. Und die heißt „Heldenherz-Gerichte“. In dieser Rubrik geht es um herzerwärmende Gerichte. Gerichte, die wir besonders mögen, die eine besondere Person für uns gekocht hat oder die wir mit einem schönen Erlebnis verbinden. Dabei muss es keine hochkomplizierte Küche sein, ganz im Gegenteil, oft sind doch die richtig einfachen Dinge immer wieder die Besten. Hier will ich sie euch vorstellen. Und natürlich auch die verschiedenen Menschen, die diese Gerichte mit uns teilen möchten. Denn wo finden die spannendsten Gespräche statt, die schönsten Stunden mit lieben Menschen? Wo kommen uns die inspirierendsten Ideen? Wo können wir auch nicht so fröhliche Stunden am besten aushalten und neue Kraft finden? Am Tisch mit einem wärmenden Essen. Also setzt euch dazu, wir rücken zusammen und hören mal, was die liebe Saskia uns erzählt, die diese neue Reihe eröffnet, was mir eine ganz, ganz große Freude ist.

Liebe Saskia, stell dich doch kurz vor:

Ich heiße Saskia van Deelen, lebe in Hamburg, koche leidenschaftlich gern und blogge auf Dee’s Küche einfache bzw. machbare Rezepte. Die Idee kam von meinen erwachsenen Kindern mit erster eigener Küche, die gerne eine Sammlung unserer Familienrezepte haben wollten. Und so schreibe ich unsere Lieblingsrezepte auf, koche sie, prüfe noch einmal Mengenangaben und fotografiere sie mit Leidenschaft. Ab kommendem Monat drücke ich dafür sogar noch einmal die Schulbank. Ich möchte mehr über unser Essen erfahren und mache nebenbei eine Ausbildung zur Ernährungsberaterin.

Ich habe als eines meiner Lieblingsgerichte Stamppot ausgewählt, denn es ist ein altmodisches holländisches Rezept, das es bei uns zu Hause immer dann gab, wenn mein Vater ein wenig Heimweh hatte. Mein Großvater war Förster und hat mit meiner Großmutter einen Acker bewirtschaftet, mit dem sie die 7-köpfige Familie versorgt haben. Nur Molkereiprodukte und Fleisch wurde dazugekauft.

Wenn ich in den Ferien aus der Stadt zu Besuch kam, habe ich mit Freude geholfen, täglich Schnecken vom Salat gepflückt, Unkraut gejätet, Vogelscheuchen gebastelt, Hühner gefüttert, jeden Morgen frische Eier gesammelt und zur Kartoffelernte ab Mitte August reiste die ganze Familie an – jeder musste mit anpacken. Die Kartoffeln reichten meist bis zur nächsten Ernte und Stamppot gab es das ganze Jahr über in unterschiedlichsten Variationen: mit Sauerkraut, Grünkohl, geräucheter Wurst oder, in meiner Lieblingskombi, mit knackig frischem Endiviensalat und ausgebratenem Speck.

 

Das klingt wie Bullerbü, liebe Saskia. Wie kocht man das?

Rezept für 4 Portionen:

1,2 kg mehligkochende Kartoffeln
500 g Endivien
100 ml Milch
25 g Butter
2 EL Creme Fraiche
250 g magerer Speck
Salz

 

So geht’s:

Die Kartoffeln schälen, waschen und in gleichmäßige Stücke schneiden. Kartoffeln in einen Topf geben, mit Wasser bedecken, salzen, zum Kochen bringen und 20 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

In der Zwischenzeit Speck in Streifen oder Würfel schneiden und in der Pfanne knusprig braten. Dabei sollte das Fett fast vollständig ausgebraten sein. Eine Schale mit Küchenpapier auslegen, ausgebratenen Speck darauf geben, damit das Fett aufgesaugt wird.

Endiviensalatkopf waschen, trocknen bzw. trocken schleudern und in schmale Streifen schneiden.

Fertige Kartoffeln abgießen, zurück in den Topf geben. Butter, Creme Fraiche und Milch dazugeben und mit dem Kartoffelstampfer vermusen. Mit Salz abschmecken.

Endivienstreifen mit dem Kartoffelpüree vermischen und den ausgelassenen Speck darüber geben.

Wer jetzt Lust hat, noch mehr von Saskias tollen Rezepten auszuprobieren, der hüpft mal schnell rüber auf ihren Blog.
Oder schaut sich die tollen Fotos auf Instagram oder Pinterest an.
Oder lässt einen Daumen auf ihrer Facebookseite.

Es war mir eine besondere Freude, liebe Saskia, dass du diese Serie eröffnet hast und ich danke dir von Herzen für die schöne Geschichte und das tolle Gericht. Bestell ich jetzt gleich mal beim Helden.

 

Willst du vielleicht auch ein Heldenherz-Gericht hier teilen? Fühl dich sehr gerne eingeladen. Schick mir deine Geschichte und dein Gericht. Erzähl mir, was es so besonders für dich macht. Und ich teile es in regelmäßigen Abständen gerne hier in dieser Rubrik für alle. Du musst dafür natürlich keinen Foodblog haben. Ich freu mich drauf.

 

Schön, dass du hier warst.

Kommentare (2)

  • Eine schöne Idee! Bin mal gespannt, was da alles kommt. Kulinarische Grüße von Nina

    Antworten
    • Danke schön liebe Nina. Und her mit deiner Geschichte!!!!! Liebe Grüße von Sabine

      Antworten

Kommentar schreiben